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27. Juni 2020

AUF-Herbert: Demo-Einsatz der Polizei zum Schutz jener Gruppierungen, die in der Vergangenheit die Polizei stets massiv kritisierten

Die Polizei schützt hier kurioserweise gerade jene Gruppierungen vor gegenseitigen Übergriffen, deren gemeinsamer Gegner sonst die Polizei ist

Einmal mehr waren es die Polizistinnen und Polizisten, die nunmehr zum wiederholten Male in Wien bei erheblichen brutalen Auseinandersetzungen zwischen links-linken Anarchisten und nationalistischen türkischen Gruppierungen ihren Kopf hinhalten mussten, um die Sicherheit und das Eigentum unbeteiligter Bürger zu schützen aber auch um Schlimmeres zwischen den radikalen und gewaltbereiten Aktivisten zu verhindern, stellte heute der Bundesvorsitzende der AUF und Mitglied des Zentralausschusses für die Bediensteten des Öffentlichen Sicherheitswesens beim BM.I, Werner Herbert, fest.

Nun ist es schon die Pflicht und die Aufgabe der Polizei, auch bei derartigen Ereignissen ihre Dienst zu leisten und die involvierten Personen (immerhin war auch die Wiener Vizebürgermeisterin Hebein von den GRÜNEN vor Ort) zu schützen. Kurioserweise handelt es sich aber bei den Akteuren dieser brutalen Auseinandersetzungen, die hier von den Kolleginnen und Kollegen vor gegenseitigen Angriffen geschützt werden mussten, gerade um jene, die sonst in trauter Einigkeit der Exekutive gerne „Polizeiübergriffe“ und „strukturellen Rassismus“ vorwerfen. Auch sonst wird von diesen Personen üblicherweise keine Möglichkeit auslassen, die Arbeit der Polizei in Frage zu stellen.

Dass gerade für dieses Klientel hier einige Polizistinnen und Polizisten mitunter schwere Verletzungen einstecken mussten (sogar ein Polizeidiensthund wurde erheblich verletzt), weil sie zum Schutz der beiden Gruppierungen, von denen sie üblicherweise nur Verachtung und Geringschätzigkeit erwartet, zwischen den Fronten ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzten, spricht für das enorme Pflichtbewusstsein und die hohe Professionalität der Wiener Polizei, so Herbert.

Ich wünsche mir, dass die hier gezeigte Einsatzbereitschaft und Unvoreingenommenheit der Kolleginnen und Kollegen gerade auch von jenen Gruppierungen positiv wahrgenommen wird, die sonst keine Gelegenheit auslassen ungerechtfertigte und unsachliche Kritik an der Polizei zu üben. Unsere Polizistinnen und Polizisten leisten, wie die vergangenen Tage einmal mehr beweisen, einen harten und oft auch wenig wertgeschätzten Dienst zum Wohle der Allgemeinheit. Und manchmal auch für jene Personen, die sie sonst unsere Polizei am liebsten abschaffen würden, so Herbert abschließend.

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